Vom 2. bis 4. Oktober 2026 machten sich sieben Mitglieder des ESV Fotoclubs St. Pölten auf den Weg nach Regensburg. Da die direkte Zugverbindung leider nicht mehr angeboten wird, erfolgte die Anreise diesmal mit dem Auto. Was uns anfangs störte, stellte sich als Vorteil heraus: so konnten wir bei der Heimreise noch bei der Gedenkstätte „Walhalla“ vorbeischauen.
Fotos Robert Knapp
Regensburg empfing uns mit einer wunderschönen historischen Altstadt, die jede Menge Fotomotive zu bieten hatte. Besonders die Steinerne Brücke, eines der Wahrzeichen der Stadt, hatte es uns angetan. Aus den unterschiedlichsten Perspektiven und zu verschiedenen Tageszeiten wurde sie ausgiebig fotografiert. Der Regensburger Dom war leider zum Teil eingerüstet und damit als Fotomotiv etwas eingeschränkt. Dafür boten die engen Gassen, historischen Fassaden und malerischen Plätze der Altstadt reichlich Gelegenheit, die Speicherkarten zu füllen.
Fotos Franz Köstlbacher
Natürlich durfte auch die Blaue Stunde nicht fehlen. Am Abend waren wir mit unseren Kameras unterwegs, um die besondere Lichtstimmung zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit einzufangen. Vier besonders motivierte Frühaufsteher ließen es sich außerdem nicht nehmen, schon am frühen Morgen zur Blauen Stunde auf Motivsuche zu gehen. Während andere noch gemütlich schliefen, standen sie bereits mit Kamera und Stativ bereit.
Fotos Monika Köstlbacher
Das Wetter meinte es ausgesprochen gut mit uns. Am Samstag vielleicht sogar ein wenig zu gut: Strahlend blauer Himmel und kaum eine Wolke weit und breit. Was für normale Touristen als Traumwetter gilt, sorgt bei Fotografen bekanntlich eher für gemischte Gefühle. Ein paar dekorative Wolken hätten den Bildern schließlich nicht geschadet!
Fotos Gerhard Lenk
Neben der Fotografie kam natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. Die Regensburger Gastronomie überzeugte mit ausgezeichnetem Essen und noch besserem Bier. Schließlich muss man sich nach einem ausgedehnten Fotospaziergang auch entsprechend stärken. Auch sollte man immer an die richtige Hydration denken!
Fotos Sandra Rendl
Auf der Heimreise am Sonntag stand noch ein besonderer Programmpunkt auf dem Plan: das schon erwähnte Walhalla bei Donaustauf. Der monumentale Bau präsentierte sich bei unserer Ankunft zunächst in leichtem Nebel, was für eine beinahe mystische Stimmung sorgte. Statt des üblichen Postkartenmotivs bot sich uns damit eine ganz besondere fotografische Gelegenheit. Der Nebel verlieh den mächtigen Säulen und der imposanten Architektur eine geheimnisvolle Atmosphäre.
Fotos Robert Schöller
Nach drei abwechslungsreichen Tagen ging es schließlich zurück nach St. Pölten. Im Gepäck hatten wir zahlreiche Fotos, schöne gemeinsame Erinnerungen und die Erkenntnis, dass gutes Wetter nicht unbedingt gutes Fotowetter sein muss.
Fotos Johann Schrittwieser
Alle sieben Teilnehmer waren sich jedenfalls einig: Regensburg war eine Reise wert!









































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